Akademisches Profil

Nach meinem Studium der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Frankfurt am Main und meinem damit einhergehenden Auslandsemester an der Université de la Méditerranée Aix-Marseille | Fachbereich „Sciences Sociales“ | Sozialwissenschaften habe ich als Diplom-Sozialarbeiter (FH) im Verlauf meiner Berufspraxis ein zunehmendes kriminalwissenschaftliches Interesse entwickelt.

Daher absolvierte ich neben meiner Vollzeitbeschäftigung als Bewährungshelfer berufsbegleitend den weiterbildenden Masterstudiengang Kriminologie an der Universität Hamburg (Institut für kriminologische Sozialforschung | Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) und schloss diesen mit dem postgradualen zweiten Hochschulabschluss „Master of Arts (M.A.)“ erfolgreich ab.

Meine Studienschwerpunkte waren: Theorien der Kriminologie, kriminologische Forschungsmethoden, Strafrechtssoziologie, Kontrollprotokolle und Kriminalitätsfurcht, Policing, Strafjustiz/-Vollzug, alternative Reaktionen.

Der Titel meiner Masterthesis, die von Dr. habil. Nils Zurawski und Prof. Dr. Klaus Sessar betreut wurde, lautet „Zum Verhältnis von sozioökonomischem Status und punitiven Einstellungen“.

Seit dem Frühjahr 2017 bin ich Mitglied der „Kriminologischen Gesellschaft (KrimG) – Wissenschaftliche Vereinigung deutscher, österreichischer und schweizerischer Kriminologen“ (link: www.krimg.de).

Für die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes – htw saar | Fakultät Sozialwissenschaften bin ich seit dem Sommersemester 2020 nebenberuflich im Rahmen eines Lehrauftrags als Dozent tätig. Mein Seminar lautet „Justizbezogene Kriminologie und Soziale Arbeit.“

Ansonsten fokussiert sich meine kriminologische Tätigkeit auf die Referentenfunktion im Rahmen von Gastvorträgen, Fach- und Fortbildungsveranstaltungen.

Beispiele:

  • Gastvortrag zu dem Thema „Anwendungsmöglichkeiten und -Grenzen der Restorative Justice (RJ) in Deutschland“ an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes – htw saar | Fakultät für Sozialwissenschaften (Saarbrücken, 2020)
  • „Sag, wie hast Du’s mit der Kriminologie? – Die Kriminologie im Gespräch mit ihren Nachbardisziplinen“ | 16. Wissenschaftliche Tagung der Kriminologischen Gesellschaft (KrimG). Referent zu dem Thema „Zur modifiziert punitiven Sanktionierungspraxis armutsbedingter Devianz“ (Universität Wien, 2019). Publikation wird 2020 im entsprechenden Tagungsband erfolgen. Link zum Abstract: Abstract_KrimG_Wien_2019
  • Referent der kriminologischen Fortbildung für den „Internationalen Bund – IB Südwest gGmbH für Bildung und soziale Dienste“ zu dem Thema „Gesellschaftlicher Strafzweck, Strafpraxis und die Rolle (wohlfahrts-)staatlicher Institutionen“ (Saarbrücken, 2018)
  • „Kriminologische Welt in Bewegung“ | 15. Wissenschaftliche Tagung der Kriminologischen Gesellschaft (KrimG). Referent zu dem Thema „Punitive Einstellungen als Medium zur Neutralisierung eigener Delinquenz – Selbstreflexive Punitivität.“ (WWU Münster, 2017) Publikation: Seel (2018): Punitive Einstellungen als Medium zur Neutralisierung eigener Delinquenz – Selbstreflexive Punitivität. In: Boers, K. / Schaerff, M. (Hg.): Kriminologische Welt in Bewegung. Neue Kriminologische Schriftenreihe. Mönchengladbach: Forum Verlag Godesberg, S. 395-405
  • „Internes Fortbildungsprogramm der Justizvollzugsanstalten, der Jugendarrestanstalt und des Kompetenzzentrums der Justiz (KARO)“. Referent der Fortbildungsveranstaltung „Gesellschaftliche Strafvorstellungen versus justizielle Sanktionierungspraxis?“ (Saarbrücken, 2017). Kurzbeschreibung:  Internes Fortbildungsprogramm 2017-Ministerium der Justiz Saarland

Kriminalwissenschaftliche Beratung ergänzt mein Angebotsspektrum.